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Die DGL GmbH & Co. KG (kurz DGL - Deutsche Getränke Logistik) ist ein im Jahr 2019 gegründetes Joint Venture der Radeberger Gruppe KG und der Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG.

Unter dem gemeinsamen Dach bündelt die DGL-Unternehmensgruppe ihre Kräfte und schafft damit ganzheitliche 360-Grad-Lösungskonzepte rund um die Voll- und Leergutlogistik mit regionalen Schwerpunkten in Berlin/Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein.

Als zukunftsorientierter, leistungsfähiger und produktneutraler Streckenlogistiker bietet die DGL ihren Kunden und Partnern eine umfassende Produkt- und Dienstleistungspalette und ist damit die ideale Plattform für eine moderne Logistik.

Ausgangspunkt aller Leistungen der DGL sind die stark in den Regionen verwurzelten Gesellschaften. Zu ihren Geschäftsfeldern gehören der Handel, die Gastronomie, der Getränkefachgroßhandel sowie Speditions- und Logistikdienstleistungen.

Ein Unternehmen der DGL Gruppe

12. August 2025

Mehr als Lückenfiller | Auf der Suche nach dem Perfect Match

Gin Tonic, Cuba Libre, Caipirinha – bei Longdrinks und Cocktails gilt der erste Gedanke oft der Spirituose. Doch was wäre diese ohne ihr nichtalkoholisches Gegenüber? Die Ansprüche an Filler sind gestiegen.

Fill it, mix it

Sein Name sagt es bereits: Ein Filler (oder auch Mixer) dient dazu, einen alkoholischen Drink aufzufüllen. Selbst alkoholfrei, reduziert er den Alkoholanteil des gemixten Drinks und rundet zugleich das Aroma ab. Mit ihren spezifischen Eigenschaften balancieren Filler die Mischgetränke aus und machen sie erst zu dem, was sie sind.

Ob Zwei-Komponenten-Drink aus einer Spirituose und Filler oder komplexere Cocktail-Variation: Sodawasser, Tonic Water, Fruchtsäfte und (Bitter-)Limonaden gehören als Filler zu den Klassikern im Bartending, ergänzt werden sie um die Kategorie der Energy Drinks.

Foto: © Srinard / stock.adobe.com

Vom Nebendarsteller zum Hauptakteur: das Beispiel Tonic Water

Wo die Filler-Auswahl noch bis vor rund 20 Jahren eher klein war, ist die Vielfalt heute beeindruckend, besonders im Bereich der kohlensäurehaltigen Filler. Das Paradebeispiel ist die Entwicklung des Tonic Water: Denn mit dem Gin-Boom kam auch die Tonic-Welle.

Per Definition ist Tonic Water ein mit Chinin versetztes, kohlensäurehaltiges Wasser. Der Bitterstoff Chinin wird aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen und gilt als eines der ältesten Malariamittel der Welt. Soldaten der Kolonialarmeen sollen den Bitterstoff zunächst mit Zucker und Mineralwasser, später auch mit Limettensaft versetzt zu sich genommen haben.

Als erster meldete der Brite Erasmus Bon 1858 ein Tonic Water zum Patent an. In größerem Stil brachte das Unternehmen des Apothekers Jacob Schweppe sein Indian Tonic Water im Jahr 1870 auf den Markt – heute ist die Marke Schweppes weltbekannt.

Klassisch, dry, fruchtig, würzig

Auch heute noch sind beim klassischen Tonic Water neben den Bitternoten vor allem Zitrusaromen enthalten. Besonders in den letzten Jahren entwickelte sich das ursprüngliche Produkt jedoch zu einer ganzen Kategorie, die ständig erweitert wird.

In Dry-Varianten sind „Bitterness“ und Zitrusnote in der Regel weniger ausgeprägt als beim Indian Tonic Water, florale, fruchtige und würzige Aromen machen einzelne Sorten ebenso einzigartig wie unterschiedlicher Chinin-, Zucker- und Kohlensäuregehalt.

Die Qual der Wahl

Tonic Water gibt es in unterschiedlichsten Varianten und in allen Preissegmenten – und das gilt für die überwiegende Mehrzahl der Filler. Zum „Perfect Match“ gehören eben zwei: Spirituose und Filler. Moment mal: Spirituose? Die muss es vielleicht gar nicht unbedingt sein. Passende Filler

 

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