
数独は独身に限る (suji wa dokushin ni kagiru) | 3 x 3 macht 6?
Ein Quadrat ist in neun Blöcke unterteilt, jeder Block hat neun Felder. Insgesamt 81 Felder sind schabrettartig zu neun Spalten angeordnet. Und schon hat man - ein Sudoku-Gitter.
Denksport im Quadrat
Die Aufgabe bei dem populären Denkspiel: Pro Zeile, Spalte und Block eines Sudokus je einmal die Ziffern 1 bis 9 eintragen, ohne dass sich eine Zahl in einer der Einheiten (Block, Zeile, Spalte) doppelt. Anhand einiger vorgegebener Ziffern, deren Anzahl und Position den Schwierigkeitsgrad bestimmen, lassen sich die Quadrate durch geschicktes Kombinieren vollständig befüllen.
Ob intuitiv oder analytisch, mit einfachen Grundtechniken oder ausgefeilten Strategien – es gibt viele Möglichkeiten, die leeren Kästchen zu bezwingen. Und wer einmal anfängt zu rätseln, kommt meist nicht so schnell wieder davon los.
Knoten im Gehirn
Die Regeln sind einfach, mathematische Vorkenntnisse nicht nötig. Schon Kinder im Vorschulalter können sich an einfachen Versionen versuchen, bei denen die Ziffern oft durch Bilder ersetzt werden.
Logisches Denken, Konzentration und vor allem jede Menge Geduld sind gefragt, bis das Raster endlich perfekt gefüllt ist: „Wenn hier eine 3 ist, darf da keine sein, also muss die nächste 3 in diese Zeile – aber da ist doch schon eine? Nochmal von vorn …“

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17 bis zur Eindeutigkeit
Jedes Sudoku ist anders. Mathematiker haben berechnet, dass es sechs Trilliarden sechshundertsiebzig Trillionen neunhundertdrei Billiarden siebenhundertzweiunddreißig Billionen einundzwanzig Milliarden zweiundsiebzig Millionen neunhundertsechsunddreißigtausend neunhundertsechzig (6.670.903.732.021.072.936.960) Möglichkeiten gibt, ein leeres 9x9-Gitter mit Zahlen zu befüllen. Jedoch müssen mindestens 17 Zahlen vorgegeben sein, damit das Rätsel eindeutig lösbar ist.
Wer hat’s erfunden?
Der heute gängige Name stammt aus dem Japanischen und trägt die Anleitung für die Logikrätsel quasi in sich: „Suji wa dokushin ni kagiru“, kurz Sudoku, bedeutet so viel wie „die Zahl, die für sich alleinsteht“.
Diese Bezeichnung erhielten die Denksportaufgaben aber erst 1984, als ein japanischer Verlag eine Idee des Amerikaners Howard Garns aufnahm. Bereits fünf Jahre zuvor veröffentlichte er in einer Zeitschrift ein Rätsel mit dem Namen „Number Place“, dessen Regeln dem der heutigen Sudokus exakt entsprechen.
Als „The Times“ in London 2004 mit den ersten Rätseln im Quadrat ein wahres Sudoku-Fieber auslöste, schwappte die Begeisterung bald auch nach Deutschland über.
Die Magie des Quadrats
Millionen von Menschen lösen heute täglich Sudokus – junge wie alte, Anfänger wie Profis. Denn ob allein oder im Team, auf Papier, am Computer oder am Smartphone: Sudoku wartet immer wieder mit neuen Herausforderungen auf, ist leicht zu spielen, aber oft schwer zu meistern.
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