
500+ | Warum wir den Tag des Mineralwassers feiern
Jedem Tag sein Feiertag: Vom Tag des deutschen Apfels (11. Januar) über den internationalen Towel Day (25. Mai) bis zum Tag der Gummistiefel (24. November) ist das Kalenderjahr geschmückt mit verschiedensten Gedenk- und Aktionstagen mit mal mehr, mal weniger ernsten Anliegen bzw. Hintergründen.
Nationales Kulturgut in flüssiger Form
Am 7. Oktober war nun also der Tag des Mineralwassers. Mehr als 500 Mineralwässer gibt es in Deutschland, rund 150 Mineralbrunnen bringen sie auf den Markt. 2022 initiierte der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) erstmals den nationalen Mineralwassertag, um auf die Bedeutung und die Besonderheiten dieses Kulturguts aufmerksam zu machen.
Mineralisierte Erfrischung seit mehr als hundert Jahren
Am 7. Oktober 111 Jahre zuvor wurde in den Bad Nauheimer Beschlüssen als Vorläufer der heutigen Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) erstmals festgelegt, dass nur Wässer von ursprünglicher Reinheit und mit einer konstanten Zusammensetzung „natürliches Mineralwasser“ heißen dürfen. Und: Mineralwasser wird nicht hergestellt, sondern abgefüllt – so, wie es die jeweilige Quelle mit ihrer einzigartigen Mineralisierung zur Verfügung stellt. Zugefügt werden darf lediglich Kohlensäure, entfernt werden können Eisen, Schwefel und Mangan.
Der Geschmack des Wassers
Und Wasser ist eben nicht gleich Wasser. Verschiedene Wassergattungen und unterschiedliche Zusammensetzungen der Mineralwässer bringen eine unvergleichliche Vielfalt in den deutschen Markt. Zunehmend setzen daher Gastronomie und Getränkefachhandel auf die Expertise ausgebildeter Wassersommeliers, die die jeweiligen Geschmäcker einordnen und schmecken, wie ein Wasser mineralisiert ist, ob es kräftig und salzig oder bitter und säuerlich ist.
Fest steht: Mineralwasser ist und bleibt ein idealer Durstlöscher – natürlich rein und kalorienfrei.
TITELFOTO: © Natalia Arteeva / stock.adobe.com















