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ESSenziell

Seit der Drinks!Con sind einige Wochen vergangen.

Zeit, die Messe mit ihren vielen Highlights zu reflektie-

ren. Wie fällt Ihr Urteil aus?

Heinz Hermeling:

Wir sind mehr als zufrieden. Die gesam-

te Messe hat im Vergleich zur Premierenveranstaltung

noch einmal an Klasse gewonnen. Das ist vor allem dem

hervorragenden Team, unseren Partnern und natürlich

der Vielzahl an Besuchern zu verdanken. Es war eine

erstklassige Organisation.

Tim Wolter:

Ich sehe es als eine tolle Gemeinschaftsleis-

tung. Die Drinks!Con hat uns auch als Team noch enger

zusammengeschweißt. Jeder konnte sich auf jeden ver-

lassen – alle waren mit einem unglaublichen Engagement

bei der Sache. Wenn dann von den Ausstellern und Be-

suchern auch im Nachgang zur Drinks!Con noch so ein

großartiges Feedback zurückkommt, dann kann unser

Fazit nur sehr, sehr positiv ausfallen.

Insgesamt waren mehr als 160 Aussteller vor Ort. Wie

hat es Getränke Essmann geschafft, die gesamte Bran-

che in Lingen zu vereinen?

Heinz Hermeling:

Das beste Argument war unsere

Drinks!Con-Premiere 2014. Die Aussteller waren nach

der Messe begeistert und hatten Lust auf die zweite Auf-

lage. Ein weiterer Vorteil sind sicherlich unsere langen

Liefer- und Kontaktbeziehungen. Bei unserem „Start-up“

mussten einige Hersteller aufgrund der Kurzfristigkeit

absagen, die aber in diesem Jahr unbedingt dabei sein

wollten. Außerdem haben wir unser Konzept als Grundla-

ge genommen und geschaut, wer darüber hinaus als Aus-

steller in Frage kommt und dann den direkten Kontakt ge-

sucht. Das Ergebnis war ein facettenreicher Firmenmix.

Ein Event in einer solchen Größenordnung „auf die

Beine zu stellen“ nimmt viel Zeit in Anspruch. Wann

begannen die Vorbereitungen zur Drinsk!Con und wie

hat sich das Konzept zur ersten Auflage verändert?

Tim Wolter:

Im Sommer 2015 sind wir mit der Konzepti-

on und den Planungen gestartet. Das Grundkonzept hat

sich bei der Premiere bewährt. Es waren vielmehr die

berühmten „kleinen Schrauben“, an denen wir gedreht

haben. Insgesamt haben wir in der Außendarstellung

ein schlankeres, eleganteres und moderneres Design ge-

wählt und noch frühzeitiger unsere Aussteller und Kun-

den informiert – wie Heinz Hermeling bereits sagte, war

dies ein Grund dafür, dass wir eine noch größere und

breitere Ausstellerdichte auf der Messe präsentieren

konnten. Bereits im November letzten Jahres begannen

wir mit der Standplanung. Hier zeichnete sich schnell

ab, dass wir wesentlich mehr Fläche benötigen. Im Ja-

nuar, also drei Monate vor der Messe, starteten wir als

Team in die heiße Phase, in der die Planung und Organi-

sation die höchste Priorität hatten. Es war auf der einen

Seite eine sehr stressige und fordernde Zeit, aber die

Eigendynamik im gesamten Team war unbeschreiblich.

Es hat mir persönlich unglaublich viel Spaß gemacht.

Neben der eigentlichen Messe wurde auch ein vielseiti-

ges Rahmenprogramm geboten. Worauf haben Sie bei

der Themen- und Referentenauswahl Wert gelegt?

TimWolter:

Uns war es wichtig, dass die Themen-Sessions

nahtlos in unser Gesamtkonzept integriert sind. Deshalb

haben wir uns gegen einen klassischen Vortragsraum und

für eine Art Lounge entschieden. Auch auf die Gefahr hin,

dass die Plätze für die Besucher nicht reichen könnten,

wollten wir den Vortragsbereich etwas kleiner und damit